
26. Spieltag 22.12.2024
Zwei Tage vor dem Heiligen Abend wartete nicht nur das dritte Derby der Saison auf uns, sondern vor allem auch ein Wiedersehen mit Freunden. So machten sich bereits am Vormittag über 40 Hannoveraner auf den Weg in die Autostadt kurz hinter Peine-Ost.
Auch die Jungs & Mädels aus Frankfurt ließen nicht lange auf sich warten.
Geschlossen bewegte sich der Haufen in Richtung Eisarena. Dort angekommen war noch Zeit für ein erstes gemeinsames Foto. Anschliessend folgte der wie immer schwere Abschied von der SEK SV, welcher mit Gesang und Gesten untermauert wurde. KOPF HOCH!
Mit dem Bully zum ersten Drittel wurde eine Choreo im Gästeblock präsentiert. Diese ehrte die 10-jährige Freundschaft zwischen Frankurt x Hannover. Auf das diese Freundschaft ewig hält!
Das der Heimverein absoluter Müll ist zeigte sich an diesem Tag nicht nur daran, dass sie generell kein Interesse an der Kampagne gegen die Spieltagsverzerrungen haben sondern auch an dämlichen Scorpions Rufen in unsere Richtung. Aber Abschaum solidarisiert sich eben gern mit Gleichgesinnten. Das Spiel endete leider mit einem 4:1 für die Braunbären. Somit hieß es einpacken und alle gemeinsam ab in Richtung Mellendorf.
Die Abfahrt gestaltete sich wie immer erstmal schleppend, dennoch kamen wir alle pünktlich am ausgerufenen Treffpunkt an. Empfangen wurden wir von mindestens 30 weiteren Hannoveranern.
Unklar war noch, wie sich die Situation im Stadion darstellt, weil die Tölpel vom Lande kurz zuvor der Meinung waren ihr nicht vorhandenes Sicherheitskonzept umzuwerfen. Dies sollte heißen kein Zutritt zu U3 für alle ECH Anhänger. Daher fiel die Entscheidung keine Fahnen mitzunehmen und komplett neutral das Stadion zu betreten. Am Ende viel Gelaber auf Seiten der Bauern um nichts. Bereits auf dem Parkplatz erreichte uns die Nachricht, dass 4 Reihen in U3 warten um von uns besetzt zu werden. Mit ca. 100 Leuten setzten wir uns in Bewegung in Richtung Schweinestall. Ein sehr ansehnliches Bild, welches sogleich den Funk der Cops glühen ließ und dem ein oder anderen Anhänger der Dorfidioten den Arsch auf Grundeis brachte-zurecht!
Da wir uns natürlich zu benehmen wissen schmetterten wir nur die ersten Songs die eben zu einem Derby gehören. Vorbei an allen Wartenden, rein in die hässlichste Halle weltweit. Begrüßt wurden wir von der heimischen Fanszene mit den Üblichen drei Parolen. Somit schon vor Spielbeginn das ganze Repertoire abgefeuert- alles wie immer. Unbeeindruckt zogen wir weiter in Richtung U3.
Im Block angekommen schnell Trommel an den Wellenbrecher und Vollgas. Zu Drittelbeginn kamen wir nur erstmal aus dem Lachen nicht raus. Präsentierte der Heimblock doch eine Choreo die trauriger nicht hätte sein können. Eine Blockfahne die irgendwie bekannt vorkam, immernoch zu klein ist, darunter ein unlesbarer Spruch und zu allem Überfluss die alt bekannten Plastiktüten. Diese konnten wohl seinerzeit nur in der Familienpackung erworben werden! Grausam!
Nachdem wir mit Lachen fertig waren zählte nur noch 60 Minuten alles geben – auf und neben dem Eis. Das erste Drittel blieb torlos, versprach aber schon, dass die Herren in blau-weiß-rot durchaus bereit waren den zweiten Derbysieg zu holen. Pause, Luft holen und weiter gehts! Sowohl im Block wie auch in der Kabine. Das zweite Drittel startete und die Krabbeltiere erarbeiteten sich die ein oder andere gute Chance. Timo Herden hatte heute aber so gar keinen Bock hinter sich zu greifen. Der hat einfach alles gehalten, auch die Unhaltbaren. Und dann passierte es, in der 27. Minute landete der Puck im Tor hinter Goalie Kevin Reich. Tom-Erik Bappert der Torschütze. Der Gästeblock eskalierte und es stand 0:1 für den ECH. Keine 10 Minuten später klingelte es wieder. 0:2 durch Matias Varttinen. Nun gab es kein Halten mehr. Sollte es wirklich möglich sein den zweiten Derbysieg zu holen? Viele befanden sich in einem Fiebertraum! Zack Drittelpause! Das einzige was der Heimblock zu bieten hatte war ein „Scheiß Indianer“ Gesang zu präsentieren. Zu anderer Zeit waren sie heute ja auch machtlos überhaupt bis zu uns durchzudringen. Kurze Antwort unsererseits: „Halt dein Maul“ und weiter realisieren was in Drittel zwei passiert war.
Das Abschlussdrittel begann und keine 7 Minuten später ging der Fiebertraum weiter. Aleksi Halme erhöht auf 0:3 durch Vorarbeit seiner finnischen Kollegen. Wahnsinn! Der Derbysieg ist drin. Und heute hatten wirklich ausnahmslos alle in den Reihen des ECH Bock. Es wurde gefightet bis zum Umfallen, jeder war bereit einen Schritt mehr zu gehen als die Bauern, dazu ein durchweg überragender Goalie. Gern immer so!
In Minute 52 verkürzten die Dörfler noch auf 1:3, das war aber nur Ergebniskosmetik. Liebe Grüße an Kevin Reich, der nach dem Anschlusstreffer dreckig lachend in Richtung Gästeblock fuhr. Du bist genau richtig bei dem Bauernvolk- Idiot! Auch der 6. Feldspieler brachte der Söldnertruppe nichts mehr!
Endstand 1:3 und damit Derbysieg Nummer 2 in Folge. Ende des Fiebertraums und herzlich Willkommen in der Realität! Der Gästeblock und das Team auf dem Eis kannten kein Halten mehr. Die Nummer 1 der Stadt sind wir!
Auch die idiotischen Versuche indem man das Licht in der Halle ausknipste oder die Musik wieder anmachte hielten keinen einzigen Anhänger des ECH davon ab einfach weiterzufeiern.
Das der ESC ein schlechter Verlierer ist wissen wir ja, aber dies noch mit Steinwürfen aus dem Hinterhalt in den Gästeblock zu untermauern – Weltklasse! Dazu noch der schöne Eric der sich in der Pressekonferenz auch mal wieder von seiner besten Seite präsentierte oder die Spradekommentatoren die bei Start der Übertragung mit Beleidigungen um sich warfen. Hinter der Fassade ist nicht immer alles gold was glänzt!
Lieber Eric, liebe SU und liebe alle, wir waren und werden jedenfalls nie müde euch immer wieder vorzuführen mit bedingungslosem Support unserer Mannschaft. Auch dann nicht wenn wir 50 Spiele in Folge verlieren würden. Für Euch scheint schon eine harte Woche Training oder zwei verlorene Derbys auszureichen um auf dem Eis und auf den Rängen müde zu sein.
DERBYSIEGER!
In dem Sinne schöne Feiertage!
P.S. Eine letzte Frage: Was steht an jeder Ecke?
[Karla Laschnikow]